Paul Schlegel

Paul Schlegel als Politiker

Als Jungfreisinniger gestartet, als Kantonsratspräsident aufgehört.

Mit 15 Jahren kam in die Jung FDP und wurde als nicht Student und in der Ausbildung bei der Migros fasst etwas belächelt. Mit Tatbeweisen gelang es mir einen Stellungswert aufzubauen und mit mutigen Aktionen wurde das Gesicht bekannt. Stimmrechtsalter 16, Cannabis frei und mehr Freiheit und weniger Staat waren meine Politfelder. Während dem ich regionaler JFDP Parteipräsident war, war ich auch im Kantonalvorstand der JFDP, damals zusammen mit der heutigen Bundesrätin Karin Keller Sutter. Später gab es den Uebertritt in die FDP, dann erfolgten Wahlen in verschiedene Vorstände im Dorf, in der Region und im Kanton St. Gallen. Die Steckenpferde wurden die öffentlichen Institutionen im Werdenberg, die Effizienz im Parlament, die neuen Sportschulen im Kanton St. Gallen und die Landesausstellung in der Ostschweiz.

Die Landwirtschaftliche Schule in Salez, das NTB in Buchs und das Spital Grabs mussten nicht nur politisch gerettet werden, sondern sie mussten auch auf einen erfolgreichen Zukunftskurs gestellt werden. Die politischen Akte waren nicht zu unterschätzen auch, wenn sie heute als selbstverständliche zu verstehen sind. Bei allen Institutionen kam Konkurrenz aus anderen Regionen und das kleine aber aktive Werdenberg musste sich organisieren. Diese Aufgaben machte ich gerne und erfolgreich. Bei der landwirtschaftlichen Schule in Salez gelang es zusammen mit Toni Brunner, Kuno Bont und vielen weiteren Akteuren. Im NTB waren es alt Kantonsrat Helmut Kendlbacher und Hans Oppliger, Regierungsrat Stöckling, Rektor Lothar Ritter, Michael Hilti und viele mehr. Beim Spital Grabs waren es Hansueli Künzler, einige Aerzte, Gemeindepräsident Rudolf Lippuner und die heimische Bevölkerung. Bei diesen politischen Als ehemaliges Spitalkommissionsmitglied, politscher Vertreter der Region, war es für mich eine Herzenssache, dass wir in Grabs für die Zukunft das zweitgrösste Spital im Kanton St. Gallen haben und somit auch der grösste Arbeitgeber für das Dorf Grabs positiv entwickeln können. Bei diesen Aufgaben standen die regionalen Kantonsräte geschlossen für die Sache ein. Mit grosser Freude darf man heute sagen, dies wurde gut gemacht.

Kantonsratspräsident im 2014

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Die Wahl in den Kantonsrat des Kanton St. Gallen erweckte neue politische Motivationsfelder und so wurde ich m Jahr 2014 auch Kantonsratspräsident. Es war mir ein Anliegen, dass ich bei vielen Anlässen die unterschiedlichsten Menschen im Kanton St. Gallen kennen lernte. Von der Familie Knie in Rapperswil zum Landwirt im Toggenburg, zu Familie Schmidheiny, aber zu vielen Vereinen und Organisationen im Kanton St. Gallen. Dieses Jahr wurde auch benutzt, um Werbung für die nächste Landesausstellung in der Ostschweiz durchzuführen. Alles war sehr schön, aber es brauchte auch sehr viel Zeit. Mit Bestimmtheit kann man heute sagen, sein Engagement war ausserordentlich und er bleibt in Erinnerung.

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Ich war nicht nur Mandatsträger, sondern absolvierte auch verschiedene Ausbildungen in den Bereichen Verwaltungsreform, Prüfungstätigkeiten der Staatswirtschaftlichen Kommission, für die Finanzkommission und das Führen der kantonalen Parlamente. In den länderübergreifenden Kommissionen gab es Einsicht in die unterschiedlichen Ratssekretariate und Systeme.

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Nach einigen berichtigten und unberechtigten Vorwürfen entschloss ich mich aus der Politik zurückzutreten, denn mein erstes gestecktes Ziel war erreicht und jetzt will ich die Zeit und mein Wissen zu eigenen Gunsten investieren. Rückblickend muss ich sagen, ich hätte mich früher entweder als Vollblutpolitiker oder als Unternehmer entscheiden sollen. Für beides genügte die Eigenkapitaldecke nicht und bestimmte gute Geschäfte kamen erst nach Jahren zum Erfolg. Mit Freude darf ich heute sagen, das Netzwerk ist im Wesentlichen geblieben, alle konnten und können die Situation korrekt einstufen und an Anlässen wird mit dem Bier auf schöne Zeiten angestossen. Regelmässig gibt es Anfragen für unterschiedliche Beratungen aus verschiedenen Regionen und Parteien. Mit Freude mache ich diese Aufgaben.

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Mit einem politischen Vorstoss begann im Kanton St. Gallen die Geschichte einer Landesausstellung in der Ostschweiz. Fast zur gleichen Zeit macht dies im Kanton Thurgau Verena Herzog. So wurde später der Verein gegründet und weitere Organisationen auf die Beine gestellt. Die Ostschweizer Regierungen waren mehrheitlich dafür. Frohen Mutes arbeiten wir an diesem Projekt, bei einem Besuch von alt Bundesrat Johann Schneider Ammann in Grabs erläuterte er, dass der Bundesrat hinter dieser Idee steht und ein erste Budget gesprochen habe. Dies freute mich von Herzen. Leider endete der Traum als Thurgauer Bevölkerung bei einer Abstimmung Nein sagten.